 
 1 weiteres Bild 8 Tage Wandern auf Chalkidiki
Drei Halbinseln, die die Ägäis „durchbohren“ wie ein lebendiger Dreizack des Meeresgottes Poseidon. Ein faszinierender Ort voller Gegensätze: 500 km Küste mit endlosen Sandstränden, Felsenbuchten, tiefgrünen Bergen mit lichten Kieferwäldern, die bis zum Wasser reichen. Unendliches Blau und tiefes Grün, Duft von Harz und Salz, dies ist die Chalkidiki. Ein natürliches Paradies mit einer modernen Tourismusinfrastruktur, nur einen Sprung vom alten Handelszentrum Thessaloniki entfernt und doch ursprünglich geblieben.
1. Tag: Anreise
Transfer zum Flughafen und Flug nach Thessaloniki.
Ankunft am Flughafen und Begrüßung durch den Wanderreiseleiter. Transfer (ca. 110 km) zum Hotel Athena Palace auf der landschaftlich sehr reizvollen Halbinsel Sithonia gelegen. Begrüßungscocktail. Zimmerbezug und Abendessen.
2. Tag: Aussichtsfels „Petros“ und Kloster Ag. PavlosSchwierigkeitsgrad: 2
Gehzeit ca. 3 Std. - Höhenunterschiede ca. 300 m
Genüßliche Wanderung durch Olivenhaine, Weinberge und lichte Pinienwälder mit herrlicher Sicht auf den Golf von Torroneos. Auf dem Weg zum Petros gibt es auch die Möglichkeit das Kloster von Ag. Pavlos zu besichtigen. Ag. Pavlos wurde von Mönchen vom Berg Athos gegründet. Rückfahrt und Abendessen.
3. Tag: Zur Athos Grenze von OuranopolisSchwierigkeitsgrad: 1
Gehzeit ca. 2 Std. - Höhenunterschiede 100 m
Die Wanderung führt von Ouranopolis über einen Pfad zur Grenze der Mönchsrepublik Athos. Dann verläuft sie Richtung Norden, einige hundert Meter entlang der Grenzlinie, bis sie Richtung Westen auf einen Forstweg abzweigt. Dieser Pfad steigt geradlinig den bewaldeten Berghang hinauf. Von hier kann man die ganze Küstenlinie zwischen Ouranopolis und der Grenze zu Athos überblicken. Die Route führt durch schöne, lichte Waldstücke mit herrlichen Ausblicken auf die Weinberge und die Olivenhaine, die sich an diesem geschützten Hang befinden, sowie auf die gesamte Küste im Hintergrund. Rückfahrt und Abendessen.
4. Tag: Entlang der Steilküste von Sani nach Siviri
Schwierigkeitsgrad: 2
Gehzeit ca.4 Std. - Höhenunterschiede 160 m
Unsere Fahrt führt vom Hotel entlang des Golfs von Torroneos nach Westen auf den ersten Finger der Chalkidiki, der Kassandra. Die Kassandra wird auch der „sanfte“ Finger der Chalkidiki genannt. Sanft gewellte Hügel mit Weizen-, Oliven-, und Baumwollfeldern und großen Pinienbeständen bestimmen hier das Bild. Die langen Strände sind bekannt für den feinen Sand und für die exzellente Wasserqualität. Unsere heutige Wanderung startet am Kap von Sani, in der Hotelanlage des Sani Resorts, wo 50 - 100 m hohe rote Sandsteinklippen beginnen, von denen man einen herrlichen Blick auf die tiefblaue Ägäis und auf den gegenüberliegenden Olymp genießen kann. Auf dem Weg zum Fischerdorf Siviri gibt es die Möglichkeit einen Badestop in einer der schönen, einsamen Buchten einzulegen. Das Fischerdorf Siviri ist weithin für die hohe Qualität seiner Meeresfrüchte bekannt. Zahlreiche Fischtavernen laden zum Probieren ein. Rückfahrt am Nachmittag. Rückfahrt und Abendessen.
5. Tag: Bergland der Chalkidiki zum heiligen EfthimiosSchwierigkeitsgrad: 2
Gehzeit ca. 4 Std. - Höhenunterschiede ca. 220 m
Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch das Hinterland der Sithonia erreichen wir das Bergdorf Vrastama. Auf ca. 800m Höhe beginnen wir unsere Wanderung, die nach einem leichten Anstieg auf einen bewaldeten Sattel und Weizenfelder bergab in die Schlucht eines der wenigen, ganzjährig wasserführenden Bäche der Chalkidiki führt. In dieser Schlucht hatte sich im 13. Jhdt. ein Mönch vom Berg Athos in die Einsamkeit zurückgezogen. Die Höhle wurde nach seinem Tode zum bekannten Wallfahrtsort bis in die heutige Zeit. Der Weiterweg verläuft im schattigen Schluchtgrund unter Platanen und danach mit Blick auf das Meer durch Kulturland. An der Verbindungsstraße wartet der Bus. Rückfahrt und Abendessen.
6. Tag: Zum südlichsten Punkt der Chalkidiki, Kap Drepano
Schwierigkeitsgrad: 2
Gehzeit ca. 2 ½ Std. - Höhenunterschiede 300 m
Unsere Fahrt führt heute ganz in den Süden der Halbinsel Sithonia, zum Naturhafen Porto Koufo, der am schmalen Eingang von hohen Felsen begrenzt wird. Dieser diente schon in der Antike den Seefahrern als Zufluchtsort vor den gefürchteten Nordwinden der Ägäis. Unsere Wanderung beginnt im gleichnamigen Ort, Porto Koufo. Entlang des Hafens wandern wir durch ein mit Olivenbäumen bepflanztes Tal. Bald ist schon das Ziel unserer Wanderung, das Kap Drepano (273m) sichtbar. Dieses Kap bricht mit einer Steilküste in das Meer ab. Beim Aufstieg zum Kap weitet sich die Sicht und bei schönem Wetter werden im Süden die Insel der Sporaden und die Insel Limnos sichtbar. Auf dem Rückweg lassen wir die Tour in einer Taverne am Hafen von Porto Koufo ausklingen und können die fangfrischen Meeresfrüchte kosten. Rückfahrt und Abendessen.
7. Tag: Bergdorf ParthenonasSchwierigkeitsgrad: 3
Gehzeit ca. 3 ½ Std. - Höhenunterschiede ca. 350 m
Heute fahren wir nochmals in Richtung Neos Marmaras. Kurz vor Porto Carras beginnt unsere Wanderung zum Bergdorf Parthenonas. Durch ein mit Platanen bepflanztes Flusstal wandern wir auf die Granitkulisse des Ithamos, des höchsten Bergs der Sithonia (780 m) zu. Nach kurzer Zeit treffen wir auf eine verlassene Wassermühle, wo früher die Getreideernten der Region gemahlen wurden. Durch Olivenhaine und Pinienwälder führt der Weg bergauf zum Bergdorf Parthenonas. Dieses Dorf ist nur knapp dem Schicksal des Verfalls entronnen. Die Bewohner hatten es in den 60-iger Jahren verlassen und waren in das nahe Neos Marmaras ans Meer gezogen. Der Trend zum „Wochenend-Leben“ auf dem Land hat das Dorf vor dem vollkommenen Verfall gerettet. Heute ist Parthenonas denkmalgeschützt und begehrter Wohnsitz für wohlhabende Städter aus Thessaloniki geworden. Abendessen.
8. Tag: Heimreise
Transfer zum Flughafen, Verabschiedung durch die lokale Reiseleitung und Rückflug. Dort Transfer zu Ihren Zustiegsorten. |